Klima

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Rendite auf Invest

Studierendenwerk Düsseldorf

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Gebäudetyp

Wohnanlage für Studierende

Wohnfläche

5.726 m²

Baujahr

1988

Einheiten

119 WGs (für je 2 Personen)

Pilotprojekt auf dem Klimapfad

Das Studierendenwerk Düsseldorf unterhält 25 Wohnanlagen für Studierende in Nordrhein-Westfalen. Im März 2024 gingen die ersten Gebäude, gelegen am Bittweg in Düsseldorf, in die energetische Sanierung. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, suchten wir damals nach einem Partner, der uns bei der Erstellung eines Klimapfads nicht nur beraten würde“, erinnert sich Matthias Hensche vom Studierendenwerk Düsseldorf, „sondern uns auch durch alle Leistungsphasen der HOAI begleiten konnte.“ Der Partner, den er fand, war &ENSA. 

Manchmal kann es ganz schnell gehen: Schon am nächsten Morgen, nachdem die &ENSA-Experten das Studierendenwerk in Düsseldorf besucht und den Bauherren kennengelernt hatten, ging der Auftrag ein. Die Stufe 1 konnte im März 2024 starten. „Ich war mit dem Sanierungskonzept, das ich daraufhin erhielt, außerordentlich zufrieden“, erklärt Matthias Hensche, Abteilungsleitung Studentisches Wohnen, Bauwesen und Liegenschaften beim Studierendenwerk Düsseldorf. „Auf so einer Grundlage sind schnelle Entscheidungen möglich. &ENSA hat mich begeistert.“

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Sanierungskonzept für 5.726 m²

Der 1988 erstellte Gebäudekomplex am Düsseldorfer Bittweg bietet 5.726 m² Wohnfläche. Fußläufig zum Campus der Heinrich-Heine-Universität gelegen, wohnen dort 239 Studierende. Je zu zweit teilen sie sich 119 Mini-WGs inklusive Küche und Bad. Da im Frühjahr 2024 die in die Jahre gekommene Gasheizung Probleme bereitete und zugleich in der Nähe Fernwärme verlegt wurde, bot sich die bislang nicht modernisierte Wohnanlage als Pilotprojekt auf dem Klimapfad an. Ein erster Kontakt zu &ENSA, der sich über das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung ergeben hatte, bestand bereits.

„Als Generalplaner bekam &ENSA von uns die Aufgabe, den Gebäudekomplex umfassend zu bewerten, mit besonderem Augenmerk auf CO2-wirksame und förderfähige Maßnahmen“, erklärt Hensche, der als Ökonom den eingeschlagenen Klimapfad für das Studierendenwerk Düsseldorf umsetzt. Das Sanierungskonzept, das er daraufhin erhielt, spielte neun mögliche Szenarien durch, ökologisch als auch wirtschaftlich, und verglich sie mit dem Ist-Zustand der zuvor analysierten Immobilie. Was den Auftraggeber begeisterte: „Alle Sanierungsvarianten, alle wichtigen Zahlen und Fördersätze lassen sich auf nur einer Seite vergleichen“, so Hensche. „Mir wurde Übersichtlichkeit versprochen und ich habe sie auch bekommen.“

„Ich war mit dem Sanierungskonzept, das ich erhielt, außerordentlich zufrieden.“

Studierendenwerk in Düsseldorf, das energetisch saniert wird

Das Studierendenwerk am Düsseldorfer Bittweg bietet - neben einem einladenden Innenhof in seiner Mitte - 5.726 m² Wohnfläche, auf denen sich 119 Mini-WGs verteilen (Bildnachweis: Studierendenwerk Düsseldorf).

Neun Sanierungsvarianten

Unter den neun Sanierungsvarianten, die auch Effizienzhaus-Standards (EH85, EH70, EH55) und die Mindestvariante nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) abbildeten, entschied sich das Studierendenwerk für eine Sanierung mit kombinierten Einzelmaßnahmen. Diese umfassen den Einbau von Wärmepumpen, den Austausch und Ausbau der vorhandenen Photovoltaik-Anlage, die Erneuerung sämtlicher Fenster und Türen, eine neue Dachabdichtung sowie die Dämmung der oberen Geschossdecke. 

Gemeinsam summierten sich die Maßnahmen zu einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann:

Neben den energetischen Maßnahmen, die durch eine Strangsanierung ergänzt wurden, entschied sich der Bauherr zu weiteren Bestandsmodernisierungen, etwa der Erneuerung von Trinkwasser- und Elektroleitungen, Küchen und Bädern. Neben &ENSA als Generalplaner beauftragte er – ab HOAI-Leistungsphase 5 – einen Generalunternehmer.

Fördermittel sichern

20 Prozent für das Studierendenwerk Düsseldorf

20 Prozent BAFA-Fördermittel konnte das Studierendenwerk Düsseldorf für seine energetische Gebäudesanierung beanspruchen. Mit Hilfe von &ENSA sicherte es sich den bestmöglichen Fördersatz.

Die BAFA-Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verwaltet. Sie ist Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die wiederum aus verschiedenen Teilprogrammen besteht. Eines von ihnen unterstützt Einzelmaßnahmen (EM) an Wohngebäuden von Bestandshaltern. 

Unter dem Dach der BEG unterstützt die KfW zudem Bestandshalter, die eine klimafreundliche Heizung wie eine Wärmepumpe in ihre Wohnimmobilien einbauen, mit bis zu 35 Prozent auf die förderfähigen Kosten.

Logo des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Logo der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Nachhaltiger, sozial verträglicher Gebäudebestand

Eine klassische Rentabilitätsrechnung als auch eine anteilige modernisierungsbedingte Mieterhöhung, für die das &ENSA-Sanierungskonzept ebenfalls die Grundlage legte, benötigt das Studierendenwerk nicht. „Unser Auftrag ist es, sozial verträglich zu vermieten und damit Studierende zu unterstützen“, erklärt Hensche. Nach der Modernisierung soll der Mietpreis bei 385 Euro, warm, liegen. Dafür bekommen Studierende einen möblierten Wohnplatz (mit ca. 20 m²) inklusive Internet-, Telefon- und TV-Anschluss. „Die Bafög-Wohnpauschale liegt aktuell bei 380 Euro. Das ist unsere Messlatte, die wir im Durchschnitt über alle Wohnanlagen in etwa halten wollen.“ Die Baumaßnahme soll im September 2026 komplett abgeschlossen sein, so dass zum  Wintersemesters alle 239 Wohnplätze neu bezogen werden können.

Das Studierendenwerk Düsseldorf unterhält insgesamt einen Gebäudebestand mit 4.177 Wohneinheiten, die sich auf 25 Wohnanlagen in Nordrhein-Westfalen verteilen. Die Immobilien rangieren in unterschiedlichen Altersklassen, ihre Baujahre liegen zwischen 1956 und 2019. Als Anstalt öffentlichen Rechts fokussiert sich das Studierendenwerk seit vielen Jahren auf nachhaltiges Wirtschaften und Bauen. So betreibt es aktuell acht Photovoltaikanlagen, vier Passiv-Wohnanlagen und sechs Effizienzhäuser (KfW 40 oder 55). „Aber auch bei unseren Bestandsbauten wollen wir den Energieverbrauch senken“, erklärt Hensche. „Wir streben, so wie es das NRW-Klimaschutzgesetz vorsieht, CO2-Neutralität an.“

„Mir wurde Übersichtlichkeit versprochen und ich habe sie auch bekommen.“

Fußläufig zum Campus der Heinrich-Heine-Universität gelegen, bietet der großzügig angelegte Gebäudekomplex 239 Studierenden bezahlbaren Wohnraum (Bildnachweis: Studierendenwerk Düsseldorf).

Weitere Sanierungsobjekte

Ein Wohnhaus in der Kölner Innenstadt, das energetisch saniert werden soll

Hochstadenstraße in Köln

Zukunftssicherung in der Kölner Innenstadt

Vom Sanierungskonzept über die Generalplanung bis zur Bauausführung: Eine GbR, die aus drei Gesellschaftern besteht, unterhält in Köln mehrere Immobilien. Eine von ihnen liegt in der Hochstadenstraße, im Herzen der Innenstadt. Mit Hilfe von &ENSA erfährt das Mehrparteienhaus aktuell eine umfassende energetische Sanierung. Hierdurch sinkt der jährliche Energiebedarf um beachtliche 85 Prozent, wobei die Energie-Effizienzklasse von G auf A ansteigt. Ein massiver Qualitätssprung, der zur attraktiven Innenstadtlage passt.
Wohngebäude, die in der Kleinstadt Bergen energetisch saniert werden

CESA Group

Startschuss fiel auf der EXPO REAL

Die Berliner CESA GROUP revitalisiert das „Quartier Danziger“ im niedersächsischen Bergen. Während des Planungsprozesses gewann die energetische Sanierung zusehends an Bedeutung. Gemeinsam mit &ENSA entwickelte das mittelständische Immobilienunternehmen ein Modernisierungskonzept für drei erste Wohnriegel. Es verspricht Energieeinsparung von 79 Prozent, 24 Prozent Fördermittel und Klimakonformität nach CRREM.

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